AfD und „III. Weg“ gestört

Am gestrigen Samstag, den 27.02.2016, führten die rechten Parteien „Der III. Weg“ und die „Alternative für Deutschland“ (AfD) Infostände in der Kaiserslauterer Fußgängerzone durch. Beide Aktionen wurden durch Antifaschist*innen gestört.

Um 10 Uhr entrollten die Antifaschist*innen zwei Transparente mit den Aufschriften „Nazis stoppen!“ und „Nationalismus ist keine Alternative!“ in direkter Nähe zum „III. Weg“-Infostand am Riesenbrunnen, hierbei wurden sie durch mehrere Polizisten körperlich angegriffen. Ihr Ziel, den antifaschistischen Protest zu beenden, erreichten sie nicht, stattdessen kam es zu zahlreichen Solidaritätsbekundungen durch Passant*innen. Des Weiteren war der Platz um den Riesenbrunnen mit einigen Antifa-Plakaten verschönert.

Währenddessen kam es auch am „AfD“-Infostand zu Störaktionen. Vereinzelte Rassisten wurden aus anderen Teilen der Innenstadt vertrieben und mussten aufgrund dessen ihre Propagandaaktionen einschränken. Die „AfD“ präsentierte gegenüber ihrem Infostand einige zerstörte Wahlplakate. Außerdem kam es zwischen Anhängern der „AfD“ und des „III. Wegs“ zu freundlichem Händeschütteln, langen Gesprächen und gegenseitigem Informationsaustausch.

Im Laufe des Tages wurden bis zu 2000 Flugblätter des Bündnisses „Kaiserslautern gegen Rechts“ an Passant*innen verteilt und an unterschiedlichen Orten sowie Infoständen ausgelegt.

Schlussendlich möchten wir noch all jene grüßen, die in den vergangenen Tagen und Wochen faschistische Propaganda zerstört und eigene Materialien verteilt haben.

Lasst uns den rechten Wahlkampf weiterhin stören – Antifaschismus bleibt Handarbeit!