Aufruf zur 1.-Mai-Demo „Rassistischem Gedankengut entschieden entgegentreten“

Die Studierendenschaft der TU Kaiserslautern unterstützt den Aufruf des Bündnisses „Kaiserslautern gegen Rechts“ gegen die Demonstration rechtsextremer Gruppierungen, welche unter dem Motto „Europa wählt rechts – die Pfalz wählt NPD!“ am 1. Mai in Kaiserslautern stattfinden soll.
Daher rufen die Gremien der Studierendenvertretung zur Teilnahme an den geplanten Aktionen des Bündnisses gegen Rechtsextremismus und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf.

Die momentane wirtschaftliche Lage auf kommunaler und europäischer Ebene bietet rechten Parteien, insbesondere der NPD, enormen Auftrieb. Dabei instrumentalisiert die NPD die „Flüchtlingswelle“ für ihre 1.-Mai-Demonstrationen, um daraus Stimmen für die Ende Mai stattfindenden Kommunalwahlen zu gewinnen.

Gerade als eine multikulturelle Vertretung der Studierendenschaft, die von internationalem Austausch geprägt ist und die tagtäglich beweist, dass das interkulturelle Miteinander sehr wohl funktioniert, lehnen wir jede Form von Rassismus ab und rufen zur Gegendemonstration gegen die NPD-Demo auf.

Aktionen am 1. Mai:
Die Gegendemonstrierenden treffen sich um 10 Uhr am Stiftsplatz zu einer Auftaktkundgebung des DGB. Gegen 11 Uhr wird sich der DGB Richtung Volkspark begeben, um die Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit zu begehen. Die Gruppe der Gegendemonstrierenden wird sich zum Messeplatz begeben und dort die um 12 Uhr ankommenden NPD-Sympathisant*innen empfangen und ihre Route kritisch begleiten.
An den Flüchtlingsunterkünften am Asternweg wird ab 10 Uhr ein gemeinsames Fest mit den Flüchtlingen und interessierten Menschen stattfinden, um den NPD-Anhänger*innen für ihre geplante Kundgebung am Flüchtlingsheim die Freude des interkulturellen Miteinanders aufzuzeigen. Hierfür hat sich auch Irene Alt, Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, angekündigt.

Treffpunkt: Stiftsplatz, 1. Mai 2014, 10 Uhr

Wir hoffen auf Eure Unterstützung.
Euer AStA