Archiv für März 2014

REFUGEES WELCOME – Demonstration – 05.04.2014 – Kusel

Aufruf zur Demonstration unter dem Motto „Refugees Welcome“ am Samstag, den 05. April 2014, in Kusel:

Mehr Informationen: https://www.facebook.com/AlternativeGegenkulturKusel

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„Graue Wölfe“ greifen kurdisches Frühlingsfest an

Am vergangenen Freitag, den 21. März 2014, fand auf dem Stiftsplatz in Kaiserslautern das kurdische Frühlingfest „Newroz“ statt. An Diesem nahmen zwischenzeitlich 150 bis 200 Personen teil. Neben Reden, leckerem Essen und warmen Getränken, Livemusik und Tänzen kam es leider auch zu einem körperlichen Angriff durch die sog. „Grauen Wölfen“ – den türkischen Faschisten. Bis zu 10 Faschisten liefen brüllend, schlagend und mit dem Gruß der Grauen Wölfe („Wolfsgruß“) auf die feiernden Menschen zu. Leider kam es dabei auch zu einer verletzten Genossin – ein Faschist schlug ihr einen Stuhl auf den Kopf.

Unsere Solidarität gehört dem kurdischen Volk, welches gegen Faschismus und für Freiheit und Frieden kämpft!

Pressemitteilung zu den Steinwürfen auf die Fensterschreibe des GI-Coffeehouse „The Clearing Barrel“ in Kaiserslautern

In der Nacht vom Donnerstag, den 20.03., auf Freitag, den 21.03.2014, wurde die Glasfront des Anti-Kriegs-Café’s „The Clearing Barrel“ und des gemeinnützigen Verein „Military Counseling Network e.V.“ in der Richard-Wagner-Straße in Kaiserslautern von Unbekannten zerstört.

Military Counseling Network wurde für seine Beratungs- und Friedensarbeit in 2012 mit dem Rheinland-Pfälzischen Friedenspreis und in 2013 mit dem Kirchheimbolander Friedenstagpreis ausgezeichnet.

Um ca. 01.30 Uhr kam es zu drei Steinwürfen, verübt durch drei Unbekannte. Hier entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Die Täter konnten in Richtung Pirmasenser Straße fliehen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Es ist zu vermuten, dass die Tat einen rechtsradikalen Hintergrund hat.

Am 22.01.2014 kam es zu einer Kundgebung der NPD, welche sich gegen einen Vortrag in den Räumen des Lokals über ihre Parteistrukturen und Verbindungen zur Kameradschaftsszene richtete.

Desweiteren kam es zu Drohungen und Pöbeleien gegen das Café, außerdem wurden vor einigen Wochen die Fensterscheiben mit rechten Aufklebern beklebt.

Auf rechtsradikalen Internetseiten wird Stimmung gegen „The Clearing Barrel“ gemacht.

Zudem tauchten in den vergangen Tagen mehrere rechtsradikale Symbole und Parolen im Stadtgebiet auf (u.a. am Westbahnhof), die den Verdacht erhärten.

Trotz dieser feigen Attacke werden wir uns nicht einschüchtern lassen. Der Betrieb im Lokal wird davon nicht beeinträchtigt.

Ein Spendenaufruf folgt in Kürze.
… oder via PayPal an gi-cafe-germany (at) gmx.net

http://theclearingbarrel.blogspot.de/

Thuesday to friday night the window front of The Clearing Barrel GI Bar & Coffeehouse got smashed with 3 stones moste likely there is a connection to the local fascists — in the past they held a demonstration against us and one of the events we did to inform about the NPD the national party germany who try to run for the city counsel and have ties into the radical neo-nazi scene for now if you like to donate for a window – you can do so via Paypal to gi-cafe-germany (at) gmx.net

Solidarität mit dem „Clearing Barrel“!

Wir, die Antifaschistische Jugend Kaiserslautern (AJKL), erklären uns hiermit solidarisch mit dem Clearing Barrel.

Das Clearing Barrel ist ein Anti-Kriegs-Café im alternativen Musikerviertel in Kaiserslauten.

In der Nacht vom 20. auf den 21. März 2014 wurde die Glasfront des Cafés zerstört; es kam zu mehreren tausend Euro Sachschaden.

Das Clearing Barrel wird in Kürze einen Spendenaufruf veröffentlichen.
Solange könnt ihr via PayPal an gi-cafe-germany (at) gmx.net spenden!

Wir rufen alle demokratisch gesinnte Menschen dazu auf, sich mit dem Clearing Barrel solidarisch zu zeigen.

Solltet ihr in der Lage sein finanzielle Unterstützung zu leisten, tut dies. Jeder Euro zählt!

Außerdem: Antifaschismus ist immer Selbstverteidigung!

Eine Pressemitteilung des Clearing Barrel und weitere Bilder findet ihr unter: https://linksunten.indymedia.org/de/node/109074

[KL] Lautstarker Protest gegen geschichtsrevisionistische „Fahrt der Erinnerung“ am 01. März 2014 in Kaiserslautern

Am 01. März 2014 riefen die Nazis der NPD zu ihrer sogenannten „Fahrt der Erinnerung“ auf, die in Anlehnung an das antifaschistische Projekt „Zug der Erinnerung“ benannt wurde. Im Rahmen dieser Fahrt hielten die Nazis am 01.03.2014 unter der Führung der NPD Rheinland-Pfalz mit der Unterstützung der Kameradschaft „Pfalz-Sturm“, sowie dem „Nationalen Widerstand Zweibrücken“ und der „Sturmdivision Saar“, eine Kundgebung in Kaiserslautern ab.

Um ca. 15.00 Uhr wurde der Platz um den Kugelbrunnen, welcher als Kundgebungsort der Faschisten vorgesehen war, von 20 AntifaschistInnen besetzt. Bis 15.30 Uhr wuchs die Personengruppe stetig an; gegen Ende waren ca. 100 AntifaschistInnen anwesend. Zu Beginn der Besetzung kam es zu einer Auseinandersetzung mit dem Faschisten Sven Lenz, welcher dem antifaschistischen Platzverweis nicht nachkam und Pfefferspray einsetzte. Kurz darauf traf eine Hundertschaft der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) ein. Die Besetzung konnte nicht gehalten werden.

Gegen 15.30 Uhr begannen die Faschisten mit ihrer Kundgebung an der etwa 25 Personen teilnahmen. Über einen Lautsprecherwagen verbreiteten sie ihre menschenverachtende Hetze und relativierten die Verbrechen Nazi-Deutschlands, welche allerdings durch die anwesenden GegendemonstrantInnen und PassantInnen lautstark übertönt wurde. Im laufe der NPD-Kundgebung wurde der NPD-Stadtratskandidat Gerhard Ruff wegen Trunkenheit durch die Polizei abgeführt.

Nachdem die Faschisten ihre Kundgebung für beendet erklärten, kam es zu einer spontanen antifaschistischen Demonstration durch die Innenstadt, an der bis zu 60 Personen teilnahmen. Sie machten mit lautstarken Rufen („Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“) und Transparenten auf sich aufmerksam. In Höhe der Stiftskirche wurde die Demonstration letztendlich aufgelöst und der Lautsprecherwagen der NPD-Pirmasens aus der Innenstadt verjagt.

Dass die Faschisten einen Großteil ihrer Kräfte aus dem gesamten Landesgebiet und dem angrenzenden Saarland zusammenziehen mussten und sie in Kaiserslautern keinerlei Gehör fanden, sollte ihnen erneut gezeigt haben, dass sie hier keinen Platz für ihre menschenfeindliche Ideologie finden werden. Wir werden uns auch in Zukunft den Faschisten entschlossen entgegenstellen.